Rettungshund Skye als Welpe und mit 14 JahrenRettungshund Skye als Welpe und mit 14 Jahren

Eine bewegende Geschichte erreicht uns aus dem Vereinigten Königreich. Berg-Rettungshund Skye, eine 14 Jahre alte Border-Collie Hündin, geht nach mehr als 11 Jahren im Dienst in den Ruhestand. Seit dem 3. Lebensjahr war Skye als Rettungshund im Lake District im Einsatz. Sie war an vielen Rettungsaktionen beteiligt.

Rettungshund Skye als Welpe und mit 14 Jahren
Rettungshund Skye als Welpe und mit 14 Jahren

Der Lake District ist einer von 15 Nationalparks des Vereinigten Königreichs und der größte in England. Skye, die dreifarbige Border-Collie Hündin, war dort als Mitglied der  Bergrettung eingesetzt. Ihren letzten Einsatz hatte Skye am 11. September. Die Hündin war mit dem Kendal Mountain Rescue Team im Einsatz, um eine vermisste Frau aufzuspüren. Die Aktion wurde erfolgreich abgeschlossen.

Skye war immer eine Familienhündin, erzählt Besitzer John Leadbetter. Aber in dem Moment, in dem sich der Pager meldete, schaltete sie in den Rettungshunde-Modus um und wusste, sie ist im Einsatz.

Rettungshunde decken große Gebiete ab

Suchhunde können sehr große Gebiete abdecken, sie nehmen menschlichen Geruch über den Wind wahr. Ein Rettungshund erledigt die Arbeit von 15 bis 20 Menschen, sagt John Leadbetter. Er erinnert sich an einen 3-tägigen Einsatz am Scafell Pike, den mit 978 Metern höchsten Berg Englands. Skye half damals,  einen vermissten Mann zu finden.

Für John Leadbetter war es eine harte Entscheidung, Skye von der Rettungshundeliste zu nehmen. Sie ist immer noch gerne draußen, erzählt er der BBC. Herz und Kopf wären bereit, aber der Körper wird schwächer,  und das Suchen würde von ihr jetzt einen zu hohen Tribut einfordern.

Er freut sich auf einen schönen Ruhestand mit Skye. Mit viel Spaß bei Spaziergängen und dem Erkunden der Hügel des Lake Districts. Wir wünschen Skye einen langen, glücklichen Ruhestand!

Mit Material der BBC, Foto John Leadbetter

Von Walter

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